Entscheidung

Genre für den Offenen Roman steht fest

Der letzte Artikel zur Ausrichtung des Offenen Romans war schon Ende September, kurz vor meiner Reha, fast Fertig, konnte ihn aber erst jetzt beenden und veröffentlichen. Die Synchronisation auf mein Smartphone hatte ich nicht mehr geschafft, um ihn in der Zwischenzeit fertig zu stellen.

Zum Ende der Reha füllte sich mein Kopf wieder langsam mit all meinen Schreibprojekten und es juckte verstärkt in den Fingern. Ich begann Kapitel 1 in die App Story Planner zu überführen. Hierfür teilte ich das Kapitel in einzelne Szenen, was erstaunlich einfach gelang. Nachdem ich noch die Charaktere und Schauplätze eingefügt hatte, flossen da plötzlich die nächsten Szenen wie von Geisterhand gesteuert hernieder.

In den kommenden Tagen werden die natürlich hier erscheinen. Und auch, wenn der Fortgang der Geschichte offensichtlich erscheinen mag, war es ein erstaunliches Gefühl und Erlebnis. Rein intuitiv war damit auch die Entscheidung für das Genre des Offenen Romans gefallen.

Doch vorher steht noch die Antwort nach dem Unterschied von Krimi und Thriller aus. Klar liefert eine Suche im Internet rasch Ergebnisse, wobei nicht jede Erklärung unbedingt verständlich ist. Soweit ich es verstehe, will ich kurz aufführen.

Krimi: Zu Beginn findet das zentrale Geschehen statt, ein Mord, Anschlag oder ähnliches und die Geschichte dreht sich um die Aufklärung bzw. Jagd nach dem Täter/den Tätern.

Thriller: Zu Beginn steht die Kenntnis eines bevorstehenden/geplanten Vorhabens, welches im Verlauf dann zu verhindern gilt.

Beiden gemein ist die Spannung zwischen Jäger und Gejagten. Ebenfalls die detektivische Arbeit, nur mit dem (groben) Unterschied zwischen »lösen« und »verhindern«.

Ohne Frage lassen sich die Genres auch kombinieren bzw. mischen. Zu welchem der Roman dann gezählt wird, dürfte eine ökonomische Entscheidung sein – als was lässt es sich möglicherweise besser verkaufen?

Zurück zum Offenen Roman. Mit der Leiche gleich zu Beginn, drängt sich das Krimi Genre nahezu auf. Und es ist auch meine Präferenz; war es vielleicht schon damals, als mir dieses Szenario in den Kopf kam. Aber ich wollte ja meiner Vorliebe nicht vorschnell nachgeben.

Diesen Einstieg noch zu einer Komödie drehen? Nichts ist unmöglich, doch Nö, nicht wirklich, vielleicht ein andermal.

Drama/Tragödie? Ja, könnte man sicher entwickeln. Die verbotene Liebe, die tödlich endet… Ja, ich weiß, schon 1000 mal variiert, zudem mit übermächtigem Vorbild behaftet.

Liebe/Erotik? Keine Lust!

Historischer Roman? Naja, irgendwie ist er das ja so wie so schon.

Fantasy/SF? Nö, dafür fehlt mir die Fantasie und Energie…

Krimi/Thriller? Yes, I can 🙂 Auch wenn ich immer noch keinen Plot habe, flüstert meine innere Stimme, dass es ein Mix werden könnte. Vielleicht fließt noch etwas Tragödie mit ein. Mal sehen…

Die Ausrichtung steht, nimmt damit etwas Last von mir und schafft neuen Freiraum im Kopf. Wie geht es nun weiter? Ich schreibe das nächste Kapitel, mache mir weitere Gedanken, schreibe dann wieder, mache mir erneut Gedanken, … – Nein Quatsch. Ehrlicherweise habe ich keinen so weitläufigen Plan, aber die nächsten (kleinen) Schritte und dazugehörigen Artikel schon in der Mache. Also keine Angst, noch komme ich nicht ins Stocken 🙂

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Artikelbild: decisions © bei Impact Hub / flickr.com / Lizenz: CC BY SA 2.0 / Bearbeitet: Abmessungen für Webseite proportional angepasst; keine inhaltlichen Veränderungen

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