Sitzreihe zum Wochen-End-Geplauder

Wochen-End-Geplauder – [1620]

So viel Neues auf »Der unfertige Roman«, nur zu sehen ist davon nicht viel. Einzig das geänderte Artikelbild zum »Wochen-End-Geplauder« liefert einen sichtbaren Beweis. Allerdings wird die neue Link-Struktur auffallen, denn wo noch »alte« Links existieren, werden diese ins Leere laufen. Die jetzt deutlich angenehmeren URLs waren mir diesen Bruch aber Wert.

Mit allen technischen Details will ich Niemanden langweilen, aber kurz anreißen will ich meinen Einsatz wenigstens. Das neue SEO-Plugin erforderte, jeden Artikel einzelnd zu begutachten und mit wenigen Worten aussagekräftig zusammen zu fassen. Das war spannend, auch wenn es einiges an Zeit gekostet hat.

Weil sich hier die Inhalte eher gemächlich ändern, machte es Sinn, endlich ein Cache-Plugin zu installieren. Jede Seite wird nun zwischen gespeichert und kann dadurch schneller ausgeliefert werden. In Verbindung mit dem potenten Server dürften in Zukunft die Engpässe für ein lahmes Laden der Seiten woanders zu suchen sein.

Mit dem Umzug auf einen eigenen Server, und Dank der neuen Initiative Let′s Encrypt, war mir die Umstellung auf einen gesicherten Zugang zum Blog wichtig. Hier beim »Der unfertige Roman« hat das zum Glück auf Anhieb funktioniert. Eure Besuche sind durch https geschützt.

Diese Maßnahmen heben hoffentlich die Attraktivität des Blogs, aber ich wehre mich natürlich nicht dagegen, wenn ich in Suchmaschinen dadurch besser bewertet werde und höhere Platzierungen in den Suchergebnissen erreiche 😉

Nun aber genug mit dem technischen Geplauder.

#1 Sonst So

»Was war deine größte Angst vorm ersten Buch und wie hast du sie überwunden?«

Tolle Frage, und eine der, die ich AutorInnen auch stellen würde. Diesen Part hat »Anstiftung zum Wort« übernommen und 20 AutorInnen haben geantwortet. Breitgefächert finden sich unter den Antworten spannende Hinweise. Mit Aufschieberitis haben durchaus einige zu kämpfen gehabt.

Letztendlich kochen wir Alle nur mit Wasser. Patterson, Rowling, King, Christie, Wallace – Alle hatten ihr Bestseller-Gen erst zu entdecken.

Angst soll uns vor Gefahren schützen. Vielfach überdeckt sie hingegen die tief in dir schlummernde Begabung. Selbstzweifel vernebeln jegliche Ambitionen, statt ihre Besonderheit hervorzuheben. Gönne dir die Minuten über die Erfahrungen anderer zu lesen, aber höre unbedingt in dir rein. Antworten formieren sich, sind aber flüchtig. Ohne Vertrauen geht leider nichts…

#2 Netz-Häppchen

Was ist magisch? Jeder Schreiberling giert nach der Magie der Worte. Begeistern kann, wer selbst leicht zu begeistern ist. Dieses Video sollte dich fesseln und zum Staunen bringen.


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In Amerika gehen den eBooks die Luft aus? Statistisch gesehen mag das stimmen. Zeigt aber unbedingt den Reformbedarf der Branche. Wenn sich Malbücher zum Wachstumsmotor entwickeln, ist das zwar schön, doch nach dem Hype droht der Absturz, weil nicht für einen Anschluss gesorgt wurde.
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Um so eher man in einen unentwickelten Schädel hämmern kann, »Ich bin Gut«, umso positiver dürften zukünftige Assoziationen sein. Wer Macht und Geld hat, entwickelt »fürsorgliche« Maßnahmen. Natürlich geht mein Lieblingsfeind hier mit gutem Beispiel voran. War ja auch nicht anders zu erwarten. Schützt eure Kinder!

#3 Seiten-Kleister

»Das Ende der Leichtigkeit«

Vorneweg eine Warnung. Dieser Abschnitt der Website mit seinen Unterpunkten richtet sich in erster Linie an werdende Autoren und jene, die sich für den Entstehungsprozess eines Romans interessieren.

Deutliche Worte, die unmissverständlich klar machen, worum es hier geht. Ein Roman bedeutet harte Arbeit. An die Hand genommen zu werden, mag Abwehr Reflexe auslösen. Es kann aber auch einen Weg aufzeigen, den man bisher im Dickicht nicht entdeckt hat.

Ideen sind eine tolle Sache. Wenn sie aber nicht den Test, »Was will ich erzählen«, bestehen, sollte man, um der eigenen Zeit willen, die Ambitionen hinterfragen. Enthusiasmus reicht gewöhnlich bis Morgen, darüber hinaus wird die ursprüngliche Idee von hundert neuen verdrängt.

In den Köpfen von Schreiberlingen tobt ein permanentes Gewitter. Selektion und Konzentration auf die aktuelle Geschichte, erfordern mehr Kraft, als sich ein Außenstehender vorstellen kann.

Norbert Krüger beschreibt anhand seines eigenen Romans die Hintergründe zur Entstehung. Niemand braucht sein Vorgehen nun anzunehmen oder kopieren, es kann aber eine Hilfe sein, wenn eine Antwort auf das erdrückende »Wie?« gesucht wird. Letztendlich sind Schreibtipps eine schöne Sache; kann man diese aber nicht in die »eigene Sprache« übersetzen, werden sie einen nicht weiter bringen.

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Wer plaudert mit?

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Artikelbild: © bei Padurariu Alexandru auf unsplash.com [Update 27.05.2016: Quellseite existiert nicht mehr.]

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